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Sternenklarer Nachthimmel

Aeschynanthus japhrolepis

"Schamblume"

Mittel

Standort:

Halbschatten

Shops

Pflegeaufwand:

Mittel

Haustierfreundlichkeit:

Ja

Kurzbeschreibung:

Der Aeschynanthus japhrolepis wird im Handel oft als Schamblume angeboten und gehört zur Familie der Gesneriaceae.
Typisch sind die langen, überhängenden Triebe mit paarweise sitzenden Blättern – ideal, wenn du eine Ampelpflanze suchst, die weich in die Höhe und Breite wächst.
In der Natur wachsen viele Aeschynanthus-Arten epiphytisch in tropischen Wäldern, also eher luftig auf Bäumen als in schwerer Erde – und genau dieses „leichte“ Umfeld solltest du beim Substrat nachbilden.
Am besten steht sie halbschattig, aber ohne pralle Sonne; indirektes Licht sorgt meist für kräftige Triebe und die beste Chance auf Blüten.
Beim Gießen mag sie es gleichmäßig. Die oberste Schicht des Substrates sollte dabei immer abtrocknen, um Staunässe zu vermeiden – eine Drainageschicht und ein luftiger Mix helfen hier ebenfalls.
Kurze Trockenphasen steckt sie in der Regel weg, aber dauerhaft austrocknen sollte sie nicht, weil das Blattwerk dann schnell an Spannkraft verliert.
Weil sie aus feuchtwarmen Regionen stammt, ist Luftfeuchtigkeit ein echter Wohlfühlfaktor, diese sollte über 40% liegen.
Temperaturmäßig passt sie gut ins Wohnungsleben: Viele Pflegeangaben nennen etwa 18–24 °C als ideal, und unter ca. 12 °C sollte es eher nicht dauerhaft fallen.
Beim Düngen gilt eine einfache Linie: in der Wachstumszeit sparsam, im Winter zurückhaltend. Wenn sie im Frühjahr und Sommer wächst, reicht meist ein flüssiger Zimmerpflanzendünger in halber Dosierung etwa einmal im Monat; das versorgt sie zuverlässig, ohne die Wurzeln mit Salzen zu überfordern.
Im Winter, wenn sie langsamer ist, kannst du das Düngen meist deutlich reduzieren oder pausieren.
Und falls einzelne Triebe zu lang oder unten kahl werden, lässt sich die Pflanze gut im Frühjahr leicht zurückschneiden – das fördert oft einen dichteren Wuchs.
Für Haushalte mit Tieren beruhigend: Die Schamblume wird als nicht toxisch für Hunde und Katzen geführt trotzdem kann Knabbern – wie so oft – im Einzelfall zu mildem Magenreiz führen.

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